Samstag, 22. März 2014

Gurken-Smoothie mit Dill


Ich muss ein Geständnis abgeben.
Auch wenn ich hier mit euch viele Leckereien und wahre Zuckerbomben teile, führe ich sonst ein ziemlich gesundes Leben. Mein persönliches Umfeld würde jetzt bestimmt sagen "Ziemlich gesundes Leben?! Das ist aber sowas von untertrieben!" und sie haben Recht. Ich muss gestehen, ich achte sehr auf meine Gesundheit und eine gesunde Ernährung. Das fing bereits im Kindesalter an, als ich mich entschloss kein Fleisch mehr zu verzehren, und entwickelte sich zu einem meiner größten Hobbies. Meiner Meinung nach schließt eine gesunde Lebensweise aber keineswegs kleine und große Zuckerbomben aus. Denn auch das ist ein großes Hobby von mir. Backen und Verschlingen von sämtlichen Sahnetorten, Cupcakes, Keksen und allem was dazu gehört. Und was einen glücklich macht, sollte man schließlich nicht verbieten ;) Es kommt, wie bei allem, nur auf das richtige Maß oder, wie in meinem Fall, einen sehr guten Stoffwechsel an.
Damit mein Stoffwechsel und Körper sich weiterhin wohl fühlen, gab es heute morgen einen frischen, grünen Smoothie mit Gurke zum Frühstück. Der Smoothie ist ein wirklich guter Einstieg für Green Smoothies und unfassbar erfrischend! Perfekt für den Sommer :)

ZUTATEN FÜR 2 PORTIONEN
1 Gurke
1 Bund Dill
500 ml Buttermilch
2 EL Naturjoghurt
1 TL Matcha
Salz
Pfeffer
Zitronensaft

1) Gurke waschen, schälen und in kleine Stücke schneiden.
2) Dill waschen und etwas trocken schütteln.
3) Gurke, Dill, Buttermilch, Naturjoghurt und Matcha miteinander pürieren oder mixen.
4) Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.


Matcha ist, kurz gesagt, ein Grüntee in pulverisierter Form. Das Besondere an Matcha ist, dass bei diesem Getränk, nicht nur ein Aufguss des Tees getrunken wird, sondern wirklich das gesamte Teeblatt zu sich genommen wird. Einfach gesagt: Wenn wir einen normalen grünen Tee trinken, lassen wir den Teebeutel in heißem Wasser ziehen, schmeißen ihn nach 1 bis 3 Minuten weg und trinken ein Extrakt des Tees. Bei Matcha hingegen werden die gemahlenen Teeblätter komplett in Wasser aufgelöst und so auch komplett zu sich genommen.
Matcha ist leider sehr teuer. Ich habe für 30 g damals etwa 40 € gezahlt. Man benötigt für einen Tee jedoch nur eine geringe Menge des Pulvers, weshalb die 30 g sehr ergiebig sind. Wer jedoch keinen Matcha griffbereit hat, kann den Teelöffel Matcha auch ganz einfach weglassen ;) Ich tue ihn bloß gerne wegen seiner gesundheitsfördernder Wirkung und des Wachmachens in meinen Smoothie ;)


Wer den Smoothie lieber etwas süßer hätte oder den Geschmack der Buttermilch vielleicht gerne etwas abmildern würde, kann in den Smoothie auch noch eine kleine Banane geben. Schmeckt dazu auch sehr gut :)

Montag, 17. März 2014

Kirschstreuselkuchen


Am Wochenende stand ein Besuch bei meiner Oma an. Und da Oma gerne Kuchen isst (liegt wohl in der Familie), gab es als Überraschung ihren Lieblingskuchen - Kirschstreuselkuchen. Dass sie sich sehr über ihr Enkelkind samt Lieblingskuchen gefreut hat, brauch ich wohl nicht zu sagen ;)
Aber nicht nur meine Oma liebt Kirschstreuselkuchen, sondern auch ich bin bekennende Streuselkuchen-Liebhaberin. Ein leckerer Kuchen mit Obst und getoppt mit knusprigen Streuseln.. Njam! Als Kind habe ich auch gerne nur die Streusel vom Kuchen gegessen und den Rest meinen Eltern überlassen. Oder einfach gleich schon die Hälfte des Teiges für die Streusel aus der Schüssel geklaut ;)
Das Rezept für Omas Lieblingskuchen teile ich natürlich liebend gerne mit euch :)

ZUTATEN FÜR EINE 28 CM SPRINGFORM
Rührteig
125 g Butter
125 g Zucker
3 Eier
4 Tropfen Zitronenaroma
1 Prise Salz
3 EL Milch
2 TL Backpulver
200 g Mehl

1 Glas Schattenmorellen

Streusel
300 g Mehl
225 g Zucker
1 Pck. Vanille Zucker
225 g Butter

RÜHRTEIG
1) Schattenmorellen in ein Sieb geben und gut abtropfen lassen.
2) Zimmerwarme Butter mit Zucker und den drei Eiern in einer Rührschüssel verrühren.
3) Zitronenaroma, eine Prise Salz und 3 EL Milch hinzugeben.
4) Backpulver und Mehl nach und nach zu dem Teig geben und gut verrühren.
5) Teig gleichmäßig in eine eingefettete 28 cm Springform geben.
6) Schattenmorellen auf dem Teig verteilen.

STREUSEL
1) Mehl mit Zucker und Vanille Zucker mischen.
2) Butter schmelzen, zu der Mehlmischung geben und gut verrühren.
3) Streuselteig über den Teig mit den Kirschen krümmeln.
4) Bei Ober-/Unterhitze 180°C etwa 50 Min., je nach gewünschter Bräune, backen.
5) Fertigen Kuchen gut auskühlen lassen und erst dann vorsichtig aus der Springform lösen.
6) Nach Belieben den Kuchen mit etwas Puderzucker berieseln.


Samstag, 15. März 2014

Liebster Award - Ich wurde ausgezeichnet


Am Freitag erreichte mich eine wundervolle Mail von Theresa von Zitronenbaiser mit der Botschaft, dass ich von ihr mit dem "Liebster Award" ausgezeichnet worden bin.
Ich habe mich sehr darüber gefreut, denn als wirklich kleiner Hase unter den Foodbloggern, habe ich damit überhaupt nicht gerechnet. Aber genau darum geht es auch. Mit dem "Liebster Award" werden nämlich Blogs ausgezeichnet, die noch relativ frisch sind (unter 200 Follower haben), aber auf jeden Fall mindestens einen Besuch wert sind!
Mir wurden von Theresa einige Fragen zur Verfügung gestellt, die ich beantworten darf. Und das tue ich natürlich liebend gern :)


1) WIE ENTSTAND DIE IDEE ZU DEINEM BLOG?
Gebacken habe ich schon immer gern. Als Kind erst als kleine Backhilfe neben meiner Mutter. Mit der Zeit wurden immer mehr Aufgaben von mir übernommen, bis ich dann das erste Mal komplett eigenständig in der Küche stand. Irgendwann begann ich, dank Smartphone, meine gebackenen Werke zu fotografieren. Nach und nach kam die Idee, meine Werke etwas professioneller festzuhalten und andere daran teilhaben zu lassen. So entstand dann mein Blog Herzkuchen.

2) WAS GEHÖRT FÜR DICH ZU EINEM GELUNGENEN PICKNICK?
Ein gelungenes Picknick ist für mich zum Beispiel ein spontanes, einfaches Picknick mit Kaltgetränk, Käse, Weintrauben und herrlichem Sonnenschein. Mit der perfekten Begleitung ist das einfach traumhaft schön.

3) WIE HEIßT DEIN LIEBSTES KOCHBUCH UND WELCHES STEHT AUF DEINER WUNSCHLISTE?
Mein liebstes Kochbuch ist wohl die ganz alte, handschriftliche Rezeptsammlung meiner Mutter.
Auf meiner Wunschliste steht „Zucker, Zimt und Liebe“ von Jeanny.

4) WELCHES GERICHT LÄSST BEI DIR KINDHEITSERINNERUNGEN WACH WERDEN?
Ganz klar: Spinat, Kartoffeln, Spiegelei. Immer noch ein absoluter Favorit unter meinen Gerichten. Am besten alles schön zusammen gematscht.

5) BEI WELCHEM DESSERT GEHST DU IN DIE KNIE?
Bei einem Schokoküchlein mit flüssigem Kern oder gebackener Banane mit Honig.

6) WO KAUFST DU AM LIEBSTEN DEINE LEBENSMITTEL?
Was Obst, Gemüse und so etwas angeht, kaufe ich bei REWE ein. Die haben bei uns eine super Bio-Abteilung.
Alles andere wird gerne bei Alnatura gekauft.

7) WAS IST DEINE LIEBLINGSZUTAT BEIM KOCHEN?
Zimt. Zimt gibt immer eine schöne Note. Ob beim Rotkohl, Curry oder Süßspeisen.

8) WÜRDEST DU EIN KÜCHENGERÄT SEIN, WELCHES WÄRST DU?
Ich wäre wohl der ganz klassische Holzlöffel. Ich mag die Haptik von Holz sehr und mag auch generell die klassischen Dinge lieber. Bei einer KitchenAid würde ich dennoch niemals Nein sagen.

9) WAS WÄREN DIE 3 ZUTATEN, DIE DU AUF DIE BERÜHMTE EINSAME INSEL MITNEHMEN WÜRDEST? (DORT GIBT ES SELBSTVERSTÄNDLICH EINE VOLLAUSGESTATTETE KÜCHE...)
Eier, Mehl, Milch

10) WER ODER WAS INSPIRIERT DICH BEIM KOCHEN/BACKEN/BLOGGEN?
Ich lasse mich gern von tollen Bildern von Leckereien inspirieren. Frage mich dann, welche Zutaten wohl verwendet wurden und probiere es, auf meine Weise, nachzubacken.

Und wie es sich für einen Award unter Bloggern gehört, darf ich nun auch noch ein paar Blogs nominieren, die die Anforderungen erfüllen und mehr als nur sehenswert sind :)
Mit dem "Liebster Award" zeichne ich die folgenden Blogs aus:
Excuse me but...
dieZuckerbäckerei

Ihr bekommt von mir zudem noch ein paar Fragen, die ihr gerne beantworten dürft, aber natürlich nicht müsst. Ich bin nämlich selbst kein Freund von kettenbrief-ähnlichen Dingen. Ich freue mich, von euch zu lesen.

1) Wie entstand die Idee zu deinem Blog?
2) Wie sieht für dich ein perfekter Sonntag aus?
3) Welches Gericht erinnert dich an deine Kindheit?
4) Welche Speisen enthält dein, für dich perfektes, 3-Gänge-Menü?
5) Was ist deine Lieblingszutat beim Kochen?
6) Wo holst du dir Inspiration für deinen Blog?
7) Welche 3 Zutaten hast du immer im Haus?
8) Was war die erste Sache, die du komplett eigenständig gebacken oder gekocht hast?
9) Wie heißt dein liebstes Kochbuch und welches steht auf deiner Wunschliste?
10) Was tust du lieber, backen oder kochen?

Damit der Post nicht nur aus Text besteht, gibt es noch einen kleinen Vorgeschmack auf Montag. Denn dann gibt es hier Omas liebstes Rezept zu einem Kirschstreuselkuchen.

Sonntag, 9. März 2014

Das beste Eis Kölns


Den so wundervoll sonnigen Sonntag nehme ich heute zum Anlass euch mein liebstes Eis aus ganz Köln vorzustellen. Zu einem so schönen Tag passt doch auch kaum etwas besser als eine Kugel leckeres Eis oder? :) 
Es hat lange gedauert, um das beste Eis Kölns zu entdecken. Aber ich kann mit Stolz sagen, dass ich vor etwa einem halben Jahr, das mit Abstand beste Eis durch besondere Umstände gefunden habe. Glück im Unglück.
Wir schreiben das Jahr 2013. Es ist Oktober, verregnet und kalt. Mein Freund war über das Wochenende in Hamburg und kommt mit einem frischen Bänderriss zurück nach Köln. Vom Hauptbahnhof Köln ging es gemeinsam auf direktem Wege zum Krankenhaus. Mit Krücken, Schiene und Schmerztabletten bewaffnet, haben wir es gefühlte zehn Stunden später wieder verlassen.
Ein paar Tage später, zur Nachsorgeuntersuchung, gingen und humpelten wir die Straßen zum Krankenhaus entlang. Vorbei an, bis dato unbekannten, Sportgeschäften, Waschsalons, Wohnhäusern und DER Eisdiele. Eine lange Schlange vor der Eisdiele in der Goltsteinstraße lenkte unsere Aufmerksamkeit auf sie. Als Belohnung versprach ich meinem Liebsten eine Kugel Eis aus dieser Eisdiele nach der Untersuchung. Und wer hätte es gedacht? Bei einer Kugel blieb es nicht. Seit diesem Tag vergeht kaum ein Monat ohne das Eis. Jeder Besuch verläuft gleich ab: Wir bestellen jeder zwei Kugeln, essen diese draußen vor dem Geschäft und bestellen danach jeweils noch eine Kugel für den Weg zurück nachhause. Giacomo Fergio, der Inhaber der besagten Eisdiele Il Gelato di Fergio, weiß einfach was gutes beziehungsweise bestes Eis ausmacht. Es ist immer super lecker, aus frischen Zutaten und aus Biomilch hergestellt. Dass sein Eis ohne künstliche Zusatzstoffe auskommt, erstaunt mich nicht. Denn wer eine Kugel Erdbeereis bestellt, wird wirklich das Gefühl haben, eine erntefrische Erdbeere zu verzehren. Der natürtliche Geschmack ist absolut gigantisch. Auch wenn das Erdbeereis sehr lecker ist, bleibt mein absoluter Favorit das Mangoeis. Ein so cremiges, sanftes Mangoeis habe ich bisher noch nie erlebt!
Neben klassischen Sorten gibt es bei Il Gelato di Fergio auch einige, stetig wechselnde, ausgefallene Sorten. Ob Pumpernickel, Apfel-Möhre, Muzemandel oder Avocado-Kumquat. Es gibt immer spannende Leckereien zu probieren. Enttäuscht wurden wir bei unserer Wahl bisher nie.
Ein kleiner Insider-Tipp also an alle die eines Tages mal in der schönen Domstadt vorbeischauen werden: Das Eis ist nicht nur empfehlenswert, sondern sollte für jeden Köln-Besuch Pflicht sein ;)
Kleiner und einziger Manko ist nur die nicht direkte Innenstadtlage.


Wir haben das schöne Wetter samt bestem Eis natürlich am Rhein genossen :)

Freitag, 7. März 2014

Hirse-Creme mit Apfel



Beim Frühstück geht es bei uns immer nach demselben Schema ab. Es muss schnell gehen, gesund sein, lang sättigen und natürlich super lecker schmecken. All diese Anforderungen erfüllt diese Hirse-Creme.
Sie schmeckt super lecker und hat eine sehr schön cremige Konsistenz. Zudem bringt die Hirse auch mal etwas Abwechslung an unseren Frühstückstisch. Denn normalerweise gibt es bei uns immer Müsli oder Overnight Oats. Beides auf Basis von Haferflocken.
Die Hirse-Creme mit Apfel schmeckt am besten, wenn sie noch warm serviert wird. Sie lässt sich wunderbar am Vorabend vorbereiten, muss am Morgen dann nur noch erwärmt und mit den Früchten garniert werden.


ZUTATEN FÜR 2 GROßE PORTIONEN
150 g Hirse
500 ml Milch
1 TL Zimt
3 TL Rohrzucker
Prise Salz
Prise Muskat
1 Apfel
etwa 40 g Rosinen

1) Hirse mit Milch in einen kleinen Topf geben und kurz aufkochen.
2) Bei mittlerer Hitze unter Rühren etwa 7 Min. köcheln lassen bis die Milch in die Hirse eingezogen ist. Vorsicht, dass die Milch nicht überkocht oder anbrennt.
3) Mit Zimt, Zucker, Salz und Muskat abschmecken.
4) Entweder nun in zwei Schüsseln geben, mit einem klein geschnittenen Apfel und Rosinen garnieren und noch warm verzehren.
5) Oder die Hirse-Creme über Nacht in den Kühlschrank stellen, morgens kurz in der Mikrowelle erwärmen und dann mit Apfel + Rosinen garnieren.

Kleiner Tipp falls die Hirse-Creme über Nacht im Kühlschrank aufbewahrt wird: Die Creme wird über Nacht sehr fest und verliert ihre cremige Konsistenz. Um dem entgegenzuwirken einfach nach dem Abkühlen noch einen großen Schluck Milch hinzugeben und mit einer Gabel auflockern. Morgens kurz in die Mikrowelle geben und die cremige Konsistenz ist zurück! ;)